Sicherheit im Internet


Sicherheit im Internet – Top 6

 

1. Virenschutz, Firewall und Co

Sie sollten immer einen Virenscanner installiert haben der aktuell (Virendefinitionen) gehalten wird. Heute bietet auch Microsoft in seinen Betriebssystemen diesen Basisschutz an.
Mindestens genauso wichtig wie ein aktueller Virenscanner ist eine Firewall. Sie unterbindet unerwünschte Zugriffe von Außen. Auch hier hat Windows Boardmittel.
Natürlich kann man auch auf Suiten (AVG, Kaspersky, Symantec, etc.) setzen, die viele zusätzliche Feature wie Anti-Spam, Filter, Registry-Überwachung etc. einsetzen.

Tipp: Kostenloser Basisschutz. Große Acht geben auf USB-Datenträger (z.B. Sticks), einer der größten Einfalltore – also vorher prüfen und den Autostart deaktivieren!

2. Updates

Das Betriebssystem (z.B. Windows) und alle darauf installierten Softwarepakete sollten immer akutell gehalten werden. Das bedeutet zeitnah alle Updates, Patches usw. einspielen. Dies betrifft natürlich auch Software wie FlashPlayer, Java und Browser von Drittanbietern (z.B. Firefox, Crome…). Sonst hilft der beste Schutz (siehe Punkt1) nichts, wenn Sicherheitslöcher nicht gestopft werden!

Tipp: Am besen die Updates automatisieren. Nicht nur Windows bietet die Automation der Windows Updates an! Security News gibts auch immer hier!


3. Surfen im Internet / Downloads

Ein zentraler Punkt, der gerne vergessen wird, ist das Surfverhalten. In vielen Fällen holt man sich schadhaften Code auf den Rechner, in dem man auf präparierte Seiten surft, die dann Schwachstellen (Exploits) ausnutzen um ihr Gerät zu infizieren.
Dies gilt auch für Downloads aus unbekannten Quellen. In vielen Fällen können sie Informationen und Daten aber auch aus namhaften/seriösen Quellen beziehen. Also lieber etwas länger recherchieren als auf den erst besten Link zu klicken.

Tipp: Als relativ sicher und in diesem Fall als namhaft/seriös einzuschätzen sind v.a. bekannte Unternehmen wie Amazon, Chip, edv-tutorial (;-)) …


4. Sichere Passwörter

Sicher bedeutet v.a. dass es nicht leicht zu erraten bzw. zu hacken ist. Der Vorname bietet sich also nicht an. Je mehr Zeichen (Klein-, Großbuchstaben, Ziffern…) desto besser.
Ratsam ist es auch für jeden Dienst ein eigenes Kennwort zu wählen. Wird einem Angreifer tatsächlich das Passwort bekannt ist der Schaden nicht so hoch.

Tipp: Zum besseren merken einfach die Anfangsbuchstaben eines bekannten Satzes merken, z.b. Sud7ZaiW! (=Schneewittchen und die 7 Zwerge allein im Wald!)


5. Bekanntgabe von persönlichen Daten

Sensible und persönliche Daten wie die Email-Adressen oder gar Kreditkartendaten sollten nie leichtfertig weitergegeben werden. Sonst findet man sich schnell auf SPAM-Listen oder als Opfer eines Internetbetruges wieder.

Tipp: Nur verschlüsselte (https) Seiten mit Zertifikat von namhaften Anbietern nutzen und lieber nicht die Firmen-Email beim Gewinnspiel angeben!


6. Soziale Netzwerke

Gerne und in beträchtlichen Umfang werden hier alle möglichen Dinge und Lebensumstände mit der Internet Community geteilt.
Aber Achtung -> auch Einbrecher, Kollegen, Personalverantwortliche, Vorgesetzte etc. können eventuell mitlesen.
Dies hat schon so manchen den Job gekostet oder die Chance auf diesen gekostet. Besonders toll ist es natürlich auch wenn der liebe Einbrecher weiss, dass ich jetzt die nächsten Wochen auf Urlaub bin!

Tipp: 2x überlegen was man postet und die Privatsphäre-Einstellungen des Anbieters prüfen und ggf. anpassen!

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